EINE STADT SIEHT EINEN FILM 2018

DER AMERIKANISCHE FREUND

SONNTAG, 3.6. IN HAMBURG

© Wim Wenders Stiftung

 

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Eine Stadt sieht einen Film geht in die dritte Runde.
Am 3. Juni zeigen Hamburgs Arthouse- und Programmkinos einen ganzen Sonntag lang Wim Wenders' Der amerikanische Freund (BRD, F 1977).
Die Screenings werden wie gewohnt begleitet von einem satten Rahmenprogramm - von Filmgesprächen mit Wim Wenders, Hafenfilmen im Vorprogramm, Lesungen aus dem Roman Patricia Highsmiths, über das Filmbingo bis zum "Walk With Wim" an Originaldrehorte auf St. Pauli.
Detaillierte Infos zum kompletten Tagesprogramm gibt's ab dem 26. April hier.

 

Eine Stadt sieht einen Film ist eine gemeinsame Veranstaltung der Hamburger Arthouse-, Programm- und Offkinos.

Zum Film

Hamburg 1977. Bruno Ganz. Dennis Hopper. Und Wim Wenders' internationaler Durchbruch. 

 

Wer sich schon immer gefragt hat, wie Wim Wenders an die Zusammenarbeit mit Francis Ford Copolla kam, der findet die Antwort in diesem Film. Nach seinem Dreh zu Apocolypse Now geht es für Dennis Hopper 1977 direkt in die Hansestadt. Er spielt den zwielichtigen Tom Ripley in der Buchverfilmung zu Patricia Highsmith´s Ripleys Game. Ihm gegenüber agiert Bruno Ganz als todkranker Rahmenmacher Jonathan Zimmermann. Ripley überredet ihn, gegen eine hohe Summe zwei Auftragsmorde zu begehen - den ersten davon in Paris. Daraus entwickelt sich ein undurchsichtiges Spiel mit ungewissem Ausgang.
Ein großer Teil des Films wurde im Hamburg Ende der 1970er Jahre gedreht. St. Pauli wird dank ausgezeichneter Licht- und Farbgestaltung authentisch dargestellt - andere Einstellungen zeigen den Hafen, die Strandperle oder den Elbtunnel von damals. Eine Zeitreise gebettet in einem höchstspannenden und intensiven Kultwerk des Kultregisseurs.